Neuigkeiten aus der Welt der Meteorite



Mondgestein enthält Sauerstoff- Im Aristarchuskrater scheint es sauerstoffhaltiges Gestein zu geben

Für eine Mondbasis brauchen die Astronauten vor allem eins: Luft zum Atmen. Forscher haben nun sauerstoffhaltiges Gestein auf dem Erdtrabanten entdeckt - ein wichtiger Schritt nach vorn. Auf dem Mond gibt es sauerstoffhaltiges Gestein. Darauf deuten Untersuchungen der Mondoberfläche mit dem Weltraumteleskop "Hubble" hin. Bei ihrer Suche haben es die Forscher um Jim Garvin vom Goddard Space Flight Center im Greenbelt auf Minerale wie Ilmenit abgesehen. Diese Verbindungen aus Titan, Eisen und Sauerstoffen könnten in einer künftigen Mondbasis zur Produktion von Sauerstoff für die Atemluft und für Raketentriebwerke genutzt werden, meldet die US-Weltraumbehörde Nasa. Zum Abtasten des Mondbodens nach Sauerstoffressourcen nutzen die Forscher die hohe Auflösung und Empfindlichkeit im ultravioletten Strahlungsbereich des Weltraumteleskops. Da Hubble nicht für die Gesteinssuche auf dem Mond gebaut wurde, müssen die Forscher allerdings noch Methoden zur Interpretation der Aufnahmen entwickeln. Eine wichtige Rolle spielen dabei Gesteinsproben von Landeplätzen der Apollo-Mond-Missionen, die auf die Erde gebracht wurden.Wie kann man das Gas aus dem Stein holen? "Erste Ergebnisse deuten auf sauerstoffreiche Gesteinsvorkommen am Apollo-17-Landeplatz und im Aristarchuskrater hin", berichtet Projektleiter Garvin. Genauer konnte Garvin die Funde allerdings noch nicht benennen. Mit dem Wissen über die Mondgeologie des Aristarchuskraters und anderer Gebiete wollen die Forscher die Landeplätze künftiger Robotermissionen und bemannter Raumflüge bestimmen.
Chinas Raumfahrt: Rote VisionenNasa-Mission: Basis auf dem Mond geplantSauerstoffhaltige Gesteine wären eine Voraussetzung zur Sauerstoffproduktion auf dem atmosphärelosen Mond. In anderen Forschungsprojekten untersuchen Forscher der Nasa, wie das Atemgas aus den Gesteinen in nutzbarer Menge extrahiert werden kann. Artikel vom 20. Oktober 2005

An Explosion on the Moon
December 23, 2005:
NASA scientists have observed an explosion on the moon.
The blast, equal in energy to about 70 kg of TNT, occurred near the edge of Mare Imbrium (the Sea of Rains) on Nov. 7, 2005, when a 12-centimeter-wide meteoroid slammed into the ground traveling 27 km/s.

Malin Space Science Systems
designs, develops, operates, and conducts scientific research
with instruments that fly on robotic spacecraft.


Asteroid Vesta a speck in space, but it's visible San Diego Unon-Tribune December 28, 2005
In the void between Mars and Jupiter lie millions - perhaps billions -of rocks known as asteroids. Most range in size from tiny pebbles tochunks the size of mountains. The largest of these, known as Ceres, is amere 600 miles across, yet contains nearly half the mass of allasteroids combined. It was also the first such body to be found - on New Year's Day, 1801. The fourth to be discovered was Vesta. With a diameter of 326 miles -about the size of Arizona - Vesta appears to even the largest telescopes as a speck of light the size of a dime seen from five miles away. Astronomers have learned that Vesta reflects 25 percent of all sunlightfalling onto its surface, and this accounts for its brightness. (Themoon, by comparison, reflects only 12 percent.) Vesta holds thedistinction of being the brightest of all asteroids, occasionally appearing to binoculars - even the unaided eye - from a dark rural site.
Right now is one of those times - a time known as Vesta's "opposition." Opposition, as regular readers might recall, is a time when a celestial
object appears opposite in the sky from the sun. It's during this timethat a body lies closest to Earth and reaches its brightest. Vesta
officially reaches this point Jan. 5, when it lies "only" 143,781,413 miles away. Dedicated stargazers may wish to brave the cold winter evenings to scan the eastern sky for Vesta. After dark, find Gemini, the twins, marked by the bright stars Castor and Pollux. Below is a more-faint star known as
Kappa Geminorum. Aim binoculars toward this star, sliding them downward so the star is near the top of your field of view. You should see a starpattern like that in the accompanying illustration, with Vesta near thecenter.To be sure it's Vesta, make a sketch of the stars you see and returnnight after night. You should soon notice that one of these "stars" is movingthrough this stellar pattern.
This, of course, is no star. It's Vesta.

Begeisterung bei der Nasa: Der von der Sonde "Stardust" eingesammelte Kometenstaub ist in einem exzellenten Zustand. Bei der Suche nach den Staubteilchen in der Auffangmasse ist man auf die Hilfe der Internet-User angewiesen - Findern winkt eine besondere Belohnung.Experten in der Bodenzentrale in Houston haben den Behälter mit der kostbaren Fracht geöffnet, die am Sonntag an Bord der "Stardust"-Landekapsel auf der Erde eingetroffen war. Wie Nasa-Sprecher Bill Jeffs sagte, sind manche der Staubpartikel so groß, dass man sie mit bloßen Auge erkennen kann. "Unsere Begeisterung kennt keine Grenzen", sagte Jeffs. "Wir sind total glücklich."Die Sonde hatte die Teilchen vor zwei Jahren bei ihrem Vorbeiflug am Kometen Wild 2 aus dessen Staub- und Gasschleier aufgesammelt. Der Kometenstaub enthält nach Angaben der Nasa-Forscher die 4,5 Milliarden Jahre alten Grundbausteine unseres Sonnensystems. Damit sind die Partikel älter als Sonne und Erde.Die im US-Staat Utah gelandete und nur leicht beschädigte Kapsel mit dem Staubbehälter war am Dienstag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen an Bord einer Militärmaschine nach Houston gebracht worden. Wie Jeffs schilderte, sollen die in einer wackelpuddingartigen Auffangsubstanz eingebetteten Kometenpartikel so bald wie möglich herausgelöst und dann zur Analyse an 180 Wissenschaftler in aller Welt verschickt werden. Auf der Website Stardust@Home kann man sich für die virtuelle Suche nach Sternenstaub anmelden

Mit Plutonium zum Pluto Die Atlas-V-Rakete hebt mit "New Horizons" an Bord ab
Es hat geklappt: Die US-Raumsonde "New Horizons" ist gestartet und befindet sich auf dem langen Weg zum Pluto. Um am Ende der neunjährigen Reise forschen zu können, hat die Sonde Plutoniumkügelchen als Energiequelle an Bord.Die Nasa-Raumsonde "New Horizons" ist auf dem Weg zum Pluto: Nach zwei wetterbedingten Absagen des Starts am Dienstag und Mittwoch hob die Rakete am Donnerstag im Raumfahrtzentrum Cape Canaveral in Florida ab. Ziel der Sonde ist die Erforschung des äußersten Planeten des Sonnensystems. Dem zunächst für Dienstag geplanten Start von "New Horizons" machte heftiger Wind am Raumfahrtzentrum Cape Canaveral einen Strich durch die Rechnung. Am Mittwoch legte ein Sturm in Maryland die Stromversorgung des Labors an der John-Hopkins-Universität lahm, das die Raumsonde überwacht.Im Jahr 2015 soll die Sonde - so groß wie ein Klavier und etwa eine halbe Tonne schwer - beim Pluto ankommen, dem am weitesten entfernten der neun Planeten unseres Sonnensystems.Die Nasa arbeitet seit den 70er Jahren an einer Pluto-Mission. Die Zeit drängt, weil sich der Planet seit 1989 auf seiner elliptischen Bahn von der Sonne entfernt und erst in mehr als 100 Jahren wieder annähert. Die US-Raumfahrtbehörde hat bis zum 14. Februar Zeit, die Sonde zu starten. Sollte der Start bis dahin nicht gelingen, gibt es erst im Februar kommenden Jahres wieder ein Startfenster. Dann könnte Pluto wegen einer ungünstigeren Konstellation des Jupiters allerdings erst 2020 erreicht werden.
Für den ersten Teil der neunjährigen, 4,8 Milliarden Kilometer langen Reise wird die "New Horizons" von einer Atlas-Rakete angetrieben, die sie auf 58.400 Kilometer pro Stunde beschleunigen soll - damit ist sie schneller als ein von der Erde gestartetes Raumschiff je zuvor.
Pluto wurde 1930 entdeckt und ist der letzte noch nicht von Sonden erforschte Planet. Er ist kleiner als der Mond der Erde und ähnelt so sehr den so genannten "Eiszwergen", dass seine Klassifikation als Planet inzwischen umstritten ist. Wegen seiner weiten Entfernung von der Sonne konnte selbst das Weltraumteleskop "Hubble" bislang keine Details auf dem Boden des aus Eis und Gestein geformten Zwerges aufnehmen. Der Planet und sein größter eigener Mond Charon sind so weit von der Sonne entfernt, dass der "New Horizons" dort nicht genug Licht für die Energiegewinnung zur Verfügung stehen wird. Energie erhält die Sonde daher durch den radioaktiven Zerfall von Plutonium-Kügelchen. Diese betreiben unter anderem sieben wissenschaftliche Instrumente.
Nasa betreibt astronomische Archäologie
Frühestens im Juli 2015 fliegt "New Horizons" in einer Entfernung von rund 10.000 Kilometern - einer kosmischen Winzigkeit - an Pluto vorbei. Wegen ihrer großen Geschwindigkeit wird die Sonde nicht in die Umlaufbahn des Pluto eintreten können. Sie hat jedoch fünf Monate vor der größten Annäherung und einen Monat danach Zeit, um Daten zu sammeln.Die Sonde wird die Oberfläche, die Zusammensetzung und die Atmosphäre von Pluto und dessen Mond Charon untersuchen. Die Nasa spricht von einer Art "astronomischer Archäologie", weil Pluto eine unschätzbare Innenansicht der Ursprünge unseres Sonnensystems bietet. Den Flug in die wenig erforschten Weiten am Rand unseres Sonnensystems lässt sich die Nasa rund 700 Millionen Dollar (580 Millionen Euro) kosten.

DPA/Reuters

Dante Lauretta 520-626-1138 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

http://www.lpl.arizona.edu/swmc/

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EDITORS NOTE: Killgore and Lauretta are available for interviews at the SWMC
display and information room, Room 121, InnSuites Hotel (intersection of St.
Mary's Road and Granada Ave., Tucson)
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The world's meteorites are vanishing.

If something isn't done soon, most of Earth's rare space rocks could be gone in a lifetime. This particularly alarms scientists who want to study meteorites -- rocks from outer space ranging in size from microscopic particles to boulders weighing tons -- because the extraterrestrial rocks can help them unlock the secrets of our solar system's history and, possibly, the origins of life. Part of the problem is that meteorites are being collected at a record pace. Specimens that have fallen over millions of years are being harvested in places like Africa's Sahara Desert in a few decades. Commercial dealers are buying these space rocks at prices the scientific community can't match and cutting them into small pieces for sale to bidders in a flooded market. But it doesn't have to end this way, say a meteorite collector and a university scientist. They are organizing a new center to save the irreplaceable solar system treasure for future generations. "The whole point of what we're doing is to prevent people from cutting every rare meteorite into tiny, little pieces," said Marvin Killgore of Payson, Ariz., one of the world's foremost private collectors of meteorites.Killgore and Dante Lauretta, of The University of Arizona Lunar and Planetary Laboratory (LPL), have founded the UA Southwest Meteorite Center ( SWMC), which will preserve the space rocks through an alternative marketing strategy designed to benefit meteorite collectors dealers and enthusiasts, while preserving the resource for scientists who need meteorites for research and educational activities. SWMC will offer collectors, dealers, owners and amateur enthusiasts a fair price for part of the vanishing meteorite legacy. In some cases, this will allow collectors who've spent their lives cherishing meteorites to preserve their collections after they die. Their heirs can sell collections to SWMC at a fair price, and the collections will be preserved in their names. SWMC will curate meteorites to the highest standards, Lauretta said. Staff will document each meteorite, adding the information to a comprehensive database that will be available to the public. "By taking the characteristics of each meteorite and putting it into the database, we will be able to tell the dealer or finder that the UA center will pay this much per gram of the specimen," Killgore said. "And after UA buys some, or all, of the meteorite for the public repository, everybody in the market will know just how much of the material is still left for sale." That benefits the seller because it's easier to get top dollar for the rest of the meteorite when people know exactly what it is and how much of it is still on the market, Killgore explained. "What this center basically does is control the market situation and at the same time puts away some of the meteorite for future generations." Until now, there has been no organization that could rapidly and accurately classify meteorites for collectors. In the past, meteorite enthusiasts have waited months or years for their samples to be scientifically analyzed because researchers have been overloaded with too many meteorites to identify and classify. As a result, many frustrated collectors and dealers have sidestepped the scientific community when naming and distributing their specimens. Lauretta and Killgore, who was recently named curator of meteorites at LPL, say the goal is to develop SWMC as a world-class meteorite repository that will house one of the world's largest collections for research and public education. Anyone who collects or owns meteorites can bring them to the new non-profit center for identification, classification, and possible sale.
Lauretta, SWMC director, and Killgore have started raising funds to acquire and preserve meteorites and are promoting the new center this week through the Tucson Gem and Mineral Show. This annual event draws meteorite enthusiasts and other gem and mineral collectors from around the world.
Killgore, who has collected meteorites for the past 16 years, has loaned a significant part of his world-class collection to SWMC to jumpstart the center's efforts. His collection is valued at about $5 million, weighs 3,328 kilograms (about 7,340 pounds), and comes from about 900 locations in 37 countries.
LPL Director Michael Drake provided initial, first-year funding to pay salaries and provide physical space in LPL's Phoenix Mission Science Operation Center, 1415 N. Sixth Ave., Tucson. SWMC will become self-funding after a year, Drake said. Donations to SWMC are tax deductible and will fund an endowment for purchasing meteorite specimens; support meteorite classification, analysis and curation; fund undergraduate and graduate student scholarships; and enable center staff to build a premier meteorite exhibit for research and public display. Those who donate $500 or more will receive a limited edition gift that includes a sample of pallasite -- one of the world's rarest, most sought-after type of meteorite -- suspended in acrylic. Pallasites account for only about one percent of all known meteorites. They are prized not just for the beauty of their gem-quality olivine, or peridot, captured in a nickel-iron matrix. The stony-iron meteorites are prized because they come from the core-mantle boundary of a disrupted minor planet in the ancient solar system. Donations should be sent to: University of Arizona Foundation/SWMC, 1415 N. 6th Ave., Tucson, AZ 85705
Killgore and Lauretta started SWMC's initial information and fund-raising activities this week to coincide with the 52nd Annual Tucson Gem and Mineral Show. SWMC events for the next two weeks include:

For more information on SWMC, visit the center's web site at
http://www.lpl.arizona.edu/ or phone 520-626-5638.

URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,400720,00.html

Wie der Mann im Mond sein Gesicht bekam

Von Axel Bojanowski

Die Krater an seiner Oberfläche sind nur Kratzer, verglichen mit den Einschlägen, die dem Mond sein Gesicht gaben. Anhand von Satellitendaten haben Forscher jetzt herausgefunden, wie der "Mann im Mond" sein Gesicht bekommen hat.
Seit jeher erzählen sich Menschen aller Länder Geschichten vom Mann im Mond. Hunderte Sagen berichten davon, wie der Mann auf den Erdtrabanten gelangt ist, jede Geschichte erklärt es anders. Viele europäische und asiatische Sagen handeln von verbannten Straftätern, für Bolivianer ist er ein sich versteckender Liebhaber, und ein nordamerikanischer Indianerstamm sieht auf dem Mond einen Jungen, der sich verlaufen hat. Jetzt haben Forscher herausgefunden, wie der Mann wirklich in den Mond kam - wissenschaftlich gesehen. Aus den Daten zweier Sonden lasen sie die geologische Geschichte des Erdtrabanten.
Punkt, Punkt, Komma, Strich... - bei Vollmond erkennt man jene Struktur, in die Menschen weltweit das helle Antlitz des Mannes hineindeuten. Die Gesichtspartien tragen poetische Namen: Die Augen bilden das "Mare Imbrium" (Regenmeer) und das "Mare Serenitatis" (Meer der Heiterkeit), die Nase ist der "Sinus Aestuum" (Bucht der Fluten), und der grinsende Mund besteht aus "Mare Nubium" (Weltmeer) und das "Mare Cognitum" (Bekanntes Meer). Der Brite William Gilbert, der im 16. Jahrhundert die erste Karte des Mondes erstellte, hielt die dunklen Flecken wie viele vor und nach ihm für Ozeane.
Tatsächlich sind diese Schattierungen Narben. Viele entstanden, kurz nachdem sich der Mond vor 4,5 Milliarden Jahren gebildet hatte: Ein Himmelskörper von der Größe des Mars hatte die Erde gerammt, einige Trümmer verdichteten sich zum Mond. Sogleich setzte das Bombardement von Meteoriten dem neuen Erdtrabenten zu. Einschläge schmolzen ihn auf, und schwarze Lava ergoss sich in die entstandenen Krater. Ein Drittel der sichtbaren Seite des Mondes ist mit dem Basaltguss überzogen. 300.000 Meteoritenkrater mit Durchmessern von einem Kilometer und mehr kann man mit einfachen Teleskopen sehen. Die erdabgewandte Seite ist weitaus weniger abwechslungsreich. Nicht mal ein Dreißigstel der Fläche ist dort von dunklen Kratern überzogen.

Einschlag auf der Rückseite schuf vorne ein Gesicht
Ein Einschlag in die Rückseite des Mondes jedoch hatte es in sich, wie nun die Geologen Laramie Potts und Ralph von Frese von der University of Ohio im Fachblatt "Physics of the Earth and Planetary Interiors" berichten. Die Schockwellen jenes Treffers vor etwa vier Millionen Jahren durchzuckten nach Meinung der beiden US-amerikanischen Forscher den gesamten Himmelskörper. Sie pausten sich gar in die erdzugewandte Seite durch und beulten sie aus. Dabei brach die Kruste, und riesige Mengen Lava ergossen sich in die Krater an der Oberfläche - der Mann im Mond zeigte erstmals sein Gesicht.

ESA
Gesicht des Mondes: Heftiger Schlag von hinten
Die These mag Geschichtenerzähler ernüchtern. Auch wissenschaftlich ist sie eine Provokation, gleichwohl sind die zugrunde liegenden Daten solide. Die Folgerung beruht auf Messungen zweier Nasa-Satelliten, die die Schwerkraft des Mondes ertasten: Ihre Umlaufbahnen weisen Dellen und Beulen auf - mal werden sie stärker angezogen, mal schwächer. Aus der Schwerkraft konnten die amerikanischen Geologen ableiten, wie die Gesteinsmasse im Mondinneren verteilt ist. Die Methode liefert zwar keine eindeutigen Bilder, erfahrene Wissenschaftler vermögen in den Zahlen gleichwohl Strukturen im Inneren eines Himmelskörpers zu erkennen. Die Autoren der Studie erkennen Erstaunliches: Auf der erdabgewandten Seite zeichne das Gestein bis in 1100 Kilometer Tiefe keilförmig einen Einschlagskrater nach. Es sehe aus, als sei der Untergrund bis in den Kern hinein zusammengedrückt und wieder entspannt worden, berichten Frese und Potts. Dass ein Meteoriteneinschlag bis in solche Tiefe das Gestein demolieren könnte, war nicht unbedingt zu erwarten. Wie tief die Zerstörungskräfte kilometergroßer Boliden überhaupt reichen, ist unter Forschern höchst umstritten. Potts und Frese müssen sich hier auf Kritik an ihrer Version der Mondgeologie gefasst machen.
Was sie auf der erdzugewandten Seite des Mondes fanden, klingt gar noch sensationeller: Das Gestein sei vom Kern an ausgebeult - als ob es von der anderen Seite her einen wuchtigen Stoß bekommen hätte. Dass sich die Oberfläche des Mondes Richtung Erde wölbt, ist bekannt, die Erdanziehungskraft gilt als Ursache. Weil sich jedoch die Unregelmäßigkeiten im Gestein bis auf die andere Seite hin verfolgen lassen, schließen Frese und Potts nun, dass ein gigantischer Meteoriteneinschlag die Beule verursacht hat.
Vor etwa vier Millionen Jahren soll sich der Impact ereignet haben. Denn damals war der Mond vermutlich noch bis in große Tiefe geschmolzen und mithin besser formbar. Die deutliche Ausbeulung Richtung Erde lasse sich so besser erklären, meinen Potts und Frese. Denn zum Zeitpunkt des Impacts befand sich der Trabant noch näher an der Erde. Und die damals größere Anziehung zwischen den Himmelskörpern bewirkte, dass die Erde viel geschmolzenes Gestein anzog und sich der Mond so stark ausbeulte.
Möglicherweise setzte der vier Millionen Jahren alte Einschlag auf dem Mond eine lange währende Magmafabrik in Gang, meinen die Forscher. Auf der Erde zumindest sind derartige "Hot Spots" bekannt: Die Inselkette von Hawaii etwa wurde von einem Magmaschlauch gebildet, der vermutlich bis in 2900 Kilometer Tiefe reicht und seit Jahrmillionen geschmolzenes Gestein liefert. Womöglich, so meinen die Geologen, entstanden irdische Hot-Spots, nachdem gigantische Meteoriten in die gegenüberliegende Erdseite geprallt sind. Ein Szenario eben, wie es sich vor vier Millionen Jahren auf unserem Trabanten abgespielt hat - fertig war das Mondgesicht.
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http://www.sciencedirect.com/science/journal/00319201

07. März 2006 Die Überreste eines Kraters in der Sahara mit 31 Kilometer Durchmesser, der vermutlich durch den Einschlag eines Meteoriten entstanden ist, haben Forscher der Boston University auf einem Satellitenbild identifiziert. Das Gebilde weist zwei konzentrische Ringe auf. Die Lage des äußeren Rings ist durch eine gestrichelte Linie markiert. Der bis zu diesem Fund größte bekannte Krater der Sahara hat nur rund zwölf Kilometer Durchmesser. Noch größere Einschlagstrukturen sind schwer zu entdecken, da sie am Erdboden selbst kaum wahrzunehmen sind.
Viele Millionen Jahre alt alt
Der jetzt im Westen Ägyptens aufgespürte Krater, der mit seinen beiden konzentrischen Ringen an gewisse Krater auf dem Mond erinnert, hat den Namen „Kebira” erhalten. Der Meteorit, der ihn vor einigen zehn Millionen Jahren erzeugte, dürfte gut einen Kilometer groß gewesen sein. Die Forscher glauben, daß bei dem Einschlag auch die gelbgrünen Quarzglas-Fragmente entstanden sind, die gelegentlich in der Dünenlandschaft Südwestägyptens gefunden werden. Die starke Erosion des Kraters führen die Forscher auf Wind und Wasser zurück.

 

2.Juli 2006 Spiegel online

BEINAHE-KOLLISION

Asteroid passiert Erde in wenigen Stunden

In der Nacht zum Montag wird ein Asteroid haarscharf an der Erde vorbeischrammen. Forscher freuen sich auf die Gelegenheit, das kosmische Geschoss aus nächster Nähe zu studieren - und beraten zugleich, wie man die Erde gegen einen solchen Koloss verteidigen könnte.Zur globalen Katastrophe fehlte nur eine Winzigkeit - zumindest nach astronomischen Maßstäben: In rund 432.000 Kilometern Entfernung wird der Asteroid "2004 XP14" am Montag um 6.25 Uhr deutscher Zeit an der Erde vorbeirauschen. Das ist nur wenig mehr als der durchschnittliche Abstand zwischen Erde und Mond - und in den Augen von Wissenschaftler denkbar knapp. Wie knapp, macht eine Orbit- Simulation der Nasa deutlich.
"2004 XP14" wurde am 13. Dezember 2004 von der Lincoln Laboratory Near Earth Asteroid Research (Linear) entdeckt, einem Projekt, bei dem der Himmel kontinuierlich mit Kameras nach möglicherweise gefährlichen Objekten abgesucht wird. Astronomen mussten nach dem Fund von "2004 XP14" erst eine Weile rechnen, ehe sie sicher sein konnten, dass der Himmelskörper nicht auf der Erde einschlagen wird.
Ein solcher Treffer hätte angesichts der Größe von "2004 XP14" verheerende Folgen. Wie der Online-Dienst "Space.com" berichtet, schätzen Experten den Durchmesser des Asteroiden aufgrund seiner Helligkeit auf 410 bis 920 Meter. Was ein solcher Brocken in etwa anrichten würde, kann man bei Bedarf mit dem "Earth Impact Effects Program" der University of Arizona ausrechnen.
Wäre der Asteroid nur 450 Meter groß und bestünde aus porösem Gestein, entspräche die Energie des Aufpralls 2160 Megatonnen TNT - etwa so viel wie 166.000 Hiroshima-Bomben. Wäre "2004 XP14" mit 900 Metern Durchmesser doppelt so groß, würde sich seine Einschlagsenergie bereits fast verzehnfachen - auf knapp 20.000 Megatonnen TNT.
Der Brocken wird der Erde am Montag so nahe kommen, dass er vom Minor Planet Center in Massachusetts in den USA in die Liste der "Potentiell Gefährlichen Asteroiden" aufgenommen wurde. Nur 782 unter den mehreren Millionen Asteroiden des Sonnensystems befinden sich ebenfalls auf dieser Liste.

Seltene Gelegenheit für Wissenschaftler
Da inzwischen klar ist, dass der "2004 XP14" die Erde verfehlen wird, dürfen sich Astronomen auf die Begegnung freuen. Denn schon mittelgroße Teleskope dürften ausreichen, den Asteroiden zu erspähen. Mit hochfrequenten Radiowellen wollen die Forscher seine genaue Größe, Form, Masse und Geschwindigkeit feststellen.
Einen noch knapperen Vorbeiflug wird es erst wieder im Jahr 2029 geben: Am 13. April wird der rund 400 Meter große "99942 Apophis" in einer Entfernung von nur 32.000 Kilometern an der Erde entlangschrammen - nahe genug, dass er in Asien und Nordafrika sogar mit dem bloßen Auge sichtbar sein wird.
Die immer neuen Erkenntnisse über die gefährlichen Brocken aus dem All bewegen Experten dazu, über mögliche Gegenmaßnahmen zu treffen. In dieser Woche treffen sich laut "Space.com" Fachleute bei der Nasa, um die Bedrohung durch Asteroiden zu erörtern. Bis zum Ende des Jahres soll die amerikanische Raumfahrtbehörde dem US-Kongress einen Bericht darüber vorlegen, wie ein Asteroid mit Kurs auf die Erde abgelenkt werden könnte.

Ideen kursieren bereits zuhauf - etwa den Beschuss von Asteroiden mit Lasern, Atombomben oder Festkörpern oder sanftere Methoden wie etwa das Abschleppen mit Hilfe eines Raumschiffs.

http://www.lpl.arizona.edu/impacteffects/

http://www.planetarium.montreal.qc.ca/Information/Expo_Meteorites/Chutes/chute_00_a.html

30 Jahre lang kein neuer Mondstaub mehr
Petra Vitolini Naldini 22.08.2006 http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23363/1.html
Während in Kürze die kleine unbemannte europäische Sonde SMART-1 mit einer harten Landung auf dem Mond nach erfolgreicher 16monatigen Beobachtungs-Mission ihr Dasein beenden wird, jährt sich fast parallel dazu, am 22. August 2006, zum 30. Mal die erfolgreiche Rückkehr der russischen Mondsonde Luna 24.
Ein kleiner Teil des insgesamt aus 170 Gramm bestehenden Mondstaubs der Luna 24-Mission. Der Luna 24-Regolith hat eine dunkelgrau bis grauschwarze Farbe. Diese Staub-Probe ist auch in Mannheim zur Weltraum-Ausstellung im September zu sehen und wurde vom Institut für Weltraumsensorik und Planetenerkundung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin-Adlershof zur Verfügung gestellt. (Bild: DLR)Das Besondere dieser Mission bestand in einem kleinen Behältnis, in dem sich 170 Gramm Mondstaub befunden haben und: Es war die letzte Expedition ihrer Art. Seitdem gab es nichts Vergleichbares mehr. Trotz einiger Mond-Missionen viele Jahre später, gelangte keine neue Mondstaub-Probe mehr auf die Erde.
Historie: Luna-Programm
Das sowjetische Luna Programm, beginnend im Jahre 1957, war das erste seiner Art. Es war sehr umfangreich und bestand aus 24 Sonden, die wenigstens eine Bahn zum Mond erreicht haben. Trotzdem war dieses frühe russische Mondprogramm gekennzeichnet von sehr vielen Fehlstarts, die zum größten Teil auf die Unzuverlässigkeit der damaligen Trägerraketen (Sputnik, Proton) zurückzuführen waren.
Luna 2 war die erste russische Sonde, die auf dem Mond landete/aufschlug.
Nach dem russischen Erfolg im Jahre 1961, in dem Juri Gagarin als erster Mensch an Bord der Raumkapsel Wostok 1 innerhalb von 108 Minuten einmal die Erde umkreiste, begann ein Wettlauf mit den USA. Noch im selben Jahr fiel der Startschuss für das amerikanische Apollo-Programm, mit dem Ziel, den ersten Menschen auf den Mond und wieder zurück zur Erde zu bringen, den die USA auch im Jahre 1969 erfolgreich gewann.
Auswahl historischer erfolgreicher russischer und amerikanischer Missionen zum Mond (Quelle: DLR)
Luna 1 02.01.1959 Größte Annäherung: 5.000 - 6.000 km; danach Umlaufbahn um die Sonne
Luna 2 12.09.1959 Erste Sonde, die auf dem Mond aufschlug
Luna 3 04.10.1959 Erstmals 400 Aufnahmen von der Mondrückseite
Ranger 5 18.10.1962 Fernsehaufnahmen mit mehreren Kameras während des Anfluges bis zum Aufprall
Ranger 9 24.03.1965 bis 24.03.1965 Aufschlag im Krater Alphonsus, über 5800 Aufnahmen
Luna 8 03.12.1965 Erprobung der Systeme für eine Landung; Landung im Bereich des Oceanus Procellarum
Luna 9 31.01.1966 Erste weiche Landung eines Messgerätebehälters auf der Mondoberfläche; Panoramaaufnahmen der Mondoberfläche
Luna 13 21.12.1966 Landung in der Nähe des Kraters Seleucus; Nahaufnahmen der Mondoberfläche
Surveyor 3 17.04.1967 Landung im östlichen Gebiet des Oceanus Procellarum; 6.315 Aufnahmen
Lunar Orbiter 4 04.05.1967 bis 06.10.1967 Mondumlaufbahn; 326 Aufnahmen; Abdeckung: 99% der Vorderseite und 75% der Rückseite des Mondes
Surveyor 6 07.11.1967 Landung im Sinus Medii; 14.500 Aufnahmen und ca. 55 Bodenanalysen
Surveyor 7 07.01.1968 bis 10.01.1968 Landung ca. 25 km nördlich des Kraterrandes von Tycho; 5.000 Aufnahmen, erstmals Aufnahmen mit Polarisationsfilter; Bodenanalysen
Apollo 8 21.12.1968 bis 27.12.1968 1968 Erster bemannter Mondflug; fotografische Erkundung des vorgesehenen Apollo-Landeplatzes sowie anderer Gebiete
Luna 15 13.07.1969 Automatische Sonde; Erprobung der wesentlichen Voraussetzungen für Landungen aus einer Mondumlaufbahn
Apollo 11 16.07.1969 bis 24.07.1969 Erstmals bemannte Mondlandung; Landung im Mare Tranquilitatis; Rückführung von Bodenproben
Luna 16 12.09.1970 Erstmalig Rückführung von Bodenproben mit Hilfe eines unbemannten fernsteuerbaren halbautomatischen Lande-Rückkehr-Gerätes
Luna 17 10.11.1970 Landung im Mare Imbrium; fernsteuerbares halbautomatisches Mondfahrzeug; über 200 Panoramaaufnahmen; 20.000 andere Aufnahmen; Bodenanalysen
Apollo 14 31.01.1971 Dritte bemannte Mondlandung in der Nähe des Kraters Fra Mauro in östlichen Oceanus Procellarum
Apollo 15 26.07.1971 Vierte bemannte Mondlandung im Gebiet der Hadley-Rille; erstmals bemanntes Mondfahrzeug
Apollo 17 07.12.1972 Sechste und letzte bemannte Mondlandung in der Taurus-Littrow-Region; Rückführung von 113 kg Mondgestein
Luna 24 12.06.1976 bis 22.08.1976 Landung im südöstlichen Randgebiet des Mare Crisium; Rückstart, Rückführung von 170 g Mondgestein

Der letzte Mondstaub-Transport

Luna 24 war die letzte Mondmission innerhalb des russischen Luna-Programms. Die Sonde landete am 18. August 1976 im Mare Crisium, nur wenige hundert Meter vom Landeort von Luna 23 entfernt. Es war die dritte sowjetische Mission, nach Luna 16 und 20, die Proben von der Mondoberfläche zur Erde brachte.Diesmal wurden die Proben, insgesamt 170 g, aber mit Hilfe eines Bohrgerätes aus einer Tiefe von 2,25 m gewonnen. Auf Grund der Bohr- und Entnahmetechnik - die Mondprobe befand sich in einem elastischen Schlauch, der das Material fest einklemmte - konnte die Schichtung des Bodens festgehalten und zugeordnet werden. Im oberen Teil des Bohrkerns befanden sich Fragmente lockeren Gesteins, danach folgt dunkelgrauer grobkörniger Regolith und schließlich intensiv durchgearbeiteter Regolith, der in der Tiefe immer heller wird. Es gibt klare Schichtungen und am unteren Ende befindet sich eine 2 cm dicke Schicht sehr groben Materials mit einer maximalen Partikelgröße von 10 mm. Die Zusammensetzung des Regoliths ist terrestrischen Basalten ähnlich und entspricht weitestgehend den Gesteinen des Mare Crisium. Mit der Rückkehr von Luna 24 zur Erde und dem Eintreffen am 23. August 1976 in Westsibirien endete eine Ära der intensiven Mondforschung weltweit - erst 1990 sollte mit der japanischen Sonde Hiten wieder ein Raumschiff um den Mond kreisen. Erst jetzt, fast 30 Jahre später, rückt der Mond, vor allem mit dem amerikanischen Weltraum-Programm "The Vision for Space Exploration" wieder in den Mittelpunkt des Geschehens.

Mondstaub: Ein Geruch wie Schießpulver
Fast die Hälfte des Mondstaubes ist Silikon-Dioxid-Glas, entstanden durch Meteoriten, die auf den Mond trafen. Diese Einschläge, welche Milliarden von Jahre lang immer wieder stattfanden, verschmolzen Oberflächengestein zu Glas und zerschmetterten es zu kleinen Stückchen. Mondstaub enthält auch viel Eisen, Kalzium und Magnesium, gebunden in Mineralien wie Olivin und Pyroxen. So unspektakulär diese Zusammensetzung auch klingt, den Astronauten machte er zu schaffen. Die vermeintlich dichten Raumanzüge reichten nicht aus, um die Astronauten vor dem feinen Staub zu schützen, er setzte sich selbst in den Lungen fest. Nach jedem Mondspaziergang haben sie, zurück in der Landekapsel, immer ein wenig Mondstaub mit hinein geschleppt. Mondstaub haftet an allem, mit dem er in Berührung kam: Stiefel, Handschuhen und an allen anderen Stoffen. Egal wie sehr die Astronauten versuchten, ihre Anzüge vom lästigen Staub zu säubern, bevor sie wieder in die Kabine eintraten, ein wenig Staub schaffte immer den Weg ins Innere. Auch wenn die Astronauten alles ausgezogen und sich gesäubert hatten, konnten sie den Mond immer noch spüren, riechen und sogar schmecken. Bei Apollo-17-Astronaut Jack Schmitt sorgte der Staub sogar für den ersten Fall von außerirdischem Heuschnupfen. "Es ist wirklich ein starker Geruch" sendete Apollo-16-Pilot Charlie Duke. "Er hat diesen Geschmack für mich wie Schießpulver und ebenso den Geruch von Schießpulver". Auf der nächsten Mission bemerkte Astronaut Gene Cernan "Es riecht, als ob jemand gerade in der Kabine geschossen hat".
Seltsamerweise hat Mondstaub auf der Erde keinen Geruch mehr. Die Erklärung dafür liegt im Kontakt mit feuchter sauerstoffhaltiger Luft. Für die zukünftigen Nasa-Missionen spielt der Mondstaub aber auf alle Fälle eine wichtige Rolle, so möchte man, aufgrund seines hohen Sauerstoffgehaltes von 43% , daraus entsprechend auch verwertbaren Sauerstoff für die zukünftigen Mondbewohner gewinnen.

Ausstellung: Raumschiffe, Astronauten und Original-Mondstaub
Raketen starten zu riesigen Weltraumhotels, Raumschiffe erkunden ferne Welten, Astronauten schweben schwerelos im Kosmos. Was klingt wie Science Fiction, ist vielfach schon Wirklichkeit. Auf über 2.000 qm zeigt das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim vom 28. September an, wie die Raumfahrt funktioniert und faszinieren kann. Von echten Raumkapseln und Robotern, über das Astronauten-Trainingszentrum zum Mitmachen bis zu echtem Mondstaub von der Luna 24-Mission - eine Ausstellung für die ganze Familie, mit einem speziellen Modul "Space for Kids", für die kleinsten Weltrauminteressenten unter uns.
Neben dem Exponat des Mondstaubes von der russischen Lunar-Mission 24, werden dem Besucher u. a. umfangreiche Informationen über unseren Mond sowie das mögliche zukünftige Leben auf diesem Trabanten gegeben. (Bild: Landesmuseum Mannheim)Neben einer Kombination aus Lernen, Erfahrung sammeln und Ausprobieren, werden didaktisch geschulte "Scientific Explainers" den Besucher aktiv bei seiner Entdeckungsreise unterstützen. Ein großes Rahmenprogramm mit Vorträgen, einer Kinderuniversität sowie Besuchen von Astronauten und Wissenschaftlern aus aller Welt vertieft das komplexe Thema. Die Mannheimer Ausstellung ist vom 28. September 2006 bis 9. April 2007 geöffnet.

 

METEORITENEINSCHLÄGE

Unsichtbare Gefahr aus dem All

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,524395,00.html

http://www.spiegel.de/video/video-25268.html