Allgemeine Informationen über Meteorite     

 

Von jeher haben Meteorite das Interesse des Menschen geweckt. In alten Zeiten galt ihr Fall, der stets von hellen Leuchterscheinungen und lautem Getöse begleitet wird, als Zeichen des Himmels, als gutes Omen oder als göttliche Warnung. Und bis in die heutige Zeit hat sich der Glaube erhalten, dass ein Wunsch, den man beim Betrachten einer plötzlichen Sternschnuppe formuliert, bald in Erfüllung geht.

Doch nicht jede Sternschnuppe findet ihren Weg auf die Erde. Die meisten Meteore - so nennt man Sternschnuppen in der wissenschaftlichen Fachsprache - werden von sehr kleinen Partikeln erzeugt, die meist schon kurz nach dem Eintritt in die oberen Schichten der Atmosphäre verglühen und dabei die wohlbekannte Leuchterscheinung verursachen. Nur größere Feuerbälle, sogenannte Bolide, stammen von Körpern, die groß genug sind, um den Weg durch die Atmosphäre zu überstehen und als Meteorit zur Erde zu fallen.

Lange glaubte man, dass Meteorite irdischen Ursprungs seien - Gesteinsbrocken, die z.B. durch gewaltige Vulkanausbrüche hochgeschleudert wurden, um dann wieder zur Erde zu fallen. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts setzte sich die Vorstellung durch, dass es sich bei den Meteoriten tatsächlich um ausserirdische Materie handelt. Seit jener Zeit hat die aufkeimende Meteoritenkunde unser Bild vom Kosmos, von unserem Sonnensystem und auch von unserem eigenen Platz im Weltall grundlegend verändert. Heute werden zahlreiche Meteoritenklassen nach Aufbau und Herkunft unterschieden, wobei jede Klasse einzigartige Geheimnisse birgt und neue Einsichten in die Entstehung und die Natur des Kosmos gewährt.

Insgesamt wurden bis zum heutigen Tag etwa 1.000 Meteoritenfälle beobachtet, die durch den Fund entsprechender Fragmente gesichert werden konnten. Darüber hinaus hat man in aller Welt bislang weitere 22.000 Meteorite gefunden, deren Fall zwar nicht beobachtet wurde, aber deren kosmischer Ursprung wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte.

Diese Zahl scheint hoch, wird aber dadurch relativiert, dass die meisten dieser Funde im ewigen Eis der Antarktis gemacht wurden, wo seit Beginn der 70er Jahre eine regelrechte Jagd auf das seltene Material begonnen hat. Zirka 18.000 Meteoritenfunde stammen aus der Umgebung des Südpols. Und ein großer Teil der übrigen Funde wurde in den letzten Jahren in den verschiedenen Wüstengebieten der Erde gemacht, wo sich die meist schwarzen Meteorite - wie auf dem Eis der Antarktis - sehr gut von dem hellen Untergrund abheben und daher leichter als solche zu erkennen sind.

Bei den Meteoriten, die auf der Website von Haberer-Meteorite vorgestellt werden, handelt es sich grossenteils um solche Wüstenfunde, die von unserem Team in den Weiten der libyschen Sahara gemacht wurden. Im Gegensatz zu den zahllosen antarktischen Meteoriten, die nahezu vollständig in verschiedenen staatlichen Instituten hinter Schloss und Riegel sind, stehen einige unserer Wüstenfunde - neben wissenschaftlichen Zwecken - auch zum Verkauf zur Verfügung, wodurch wir es auch "Normalsterblichen" und privaten Sammlern ermöglichen wollen, ein Stück von anderen Welten in den Händen zu halten und so selbst einen unmittelbaren Eindruck von den Wundern des Kosmos zu gewinnen.

Weiterführende Informationen zu Kultur, Geschichte, Herkunft und Klassifikation der Meteorite finden Sie unter nebenstehenden Links. Unsere verkäuflichen Meteorite, Fragmente und Scheiben finden Sie in unserem Verkauf.