Sikhote Alin

Primorsij Krai, Sibirien

Beobachteter Fall :12.02.1946

Typ Eisen - Nickel , Klasse IIB, Ogg (Oktaeder sehr grob)

Preise in Euro, inkl. ges. MwSt.  |  Irrtümer vorbehalten  |  Des Weiteren gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Am Vormittag des 12.2.1947 raste ein gleissender Feuerball über den Himmel Sibiriens, was von mehrene hundert Beobachtern bezeugt wurde. Kurz darauf hörte man gewaltige Donnerschläge, die den Erdboden erzittern liessen und Türen und Fenster aus den Angeln drückten. Gotteseidank ging dieser grösste jemals beobachtete Eisenmeteoritenfall in einem nur sehr dünn besiedelten Küstengebiet, dem Sikhote Alin Gebirge in Sibirien nieder. Die Gesamtmasse des Meteoriten muss bei rund 100 Tonnen gelegen haben. Noch Stunden nach dem Einschlag konnte man eine riesige Rauchsäule am Himmel beobachten. Man fand im Einschlagsgebiet über 30 kleiner und grössere Krater. In und um den Kratern fanden sich zahlreiche Reste des Meteoriten, meist in Form von schrapnelartig zerfetzten Metallstücken. Sehr begehrt sind die kompletten Stücke (Individuals) von Sikhote Alin, sie haben den Einschlag weitgehend unversehrt überstanden und gehören mit ihren zahlreichen Regmaglypten und der blauschwarzen Fusionskruste zu den schönsten Eisenmeteoriten überhaupt. Die Individuals sind wesentlich seltener als die schrapnelartigen Fragmente. Auf angeätzten Schnittflächen des Meteoriten kann man die für Oktaedriten typischen Widmannstättenschen Figuren sichtbar machen. Sie kommen bei keinem irdischen Eisen vor.

Interessante links:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,524395,00.html

http://www.spiegel.de/video/video-25268.html

 




Sikhote Alin SA1
44.6g
- Verkauft -



Sikhote Alin SA2
47,1g
- Verkauft -







Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie zu vergrössern

Preise in Euro, inkl. ges. MwSt.  |  Irrtümer vorbehalten  |  Des Weiteren gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

 zurück